Bild34

G
edanken am Meer
 
In dieser kalten Zeit,
wenn der graue Himmel
das Tageslicht verschluckt,
wandere in Gedanken ich zurück
an Orte, die so oft ich
sonnentrunken
in der Glut  des Sommers
träumen sah:
Das weite Meer
das das Blau des Himmels trank,
sich mit ihm vereinte,
mit Stränden einzigartig
in ihrer weißen,
wellenumspülten Pracht,
Bleiben wollte ich so oft,
für immer,
im steten Spiele der Gezeiten
den Hauch von Ewigkeit spüren
wo es keinen Anfang
und kein Ende gibt.

«Seele des Menschen, wie gleichst du dem Wasser,
Schicksal des Menschen, wie gleichst du dem Wind.« 

Zitat von Johann Wolfgang Goethe

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Idar,  17. Dezember 2011/update 24.11.2022
Gedicht Copyright Gisela Bradshaw